Sonntag, 13. Oktober 2013

In mir ist ein Verlangen


In mir ist ein Verlangen,
das Gott alleine stillt,
weil nichts auf dieser Erde
des Herzens Leere füllt.
Es schlägt so lange rastlos
und voller Wankelmut,
als es nicht froh und heiter
in Gottes Frieden ruht.

Du kennst, Gott, meinen Hunger
nach deinem Angesicht
und deinem Wort, das Hoffnung
und wahren Trost verspricht.
Das tiefste Ziel der Sehnsucht,
das bist und bleibst ja du,
und meine Wege führen
nur immer auf dich zu.

In hohem Glanz verborgen,
kommst du mir dennoch nah,
hältst meine Hand und leitest
durch Sorge und Gefahr
mich an den grünen Auen
zum frischem Wasser hin
und schenkst mir die Gewissheit,
dass ich geborgen bin.

© Arnd Herrmann




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