Samstag, 9. März 2013

Das Paradies



In der Einöde können sich die Einsiedler sammeln,
die Tugenden pflegen und sich glücklich
von den Früchten des Paradieses nähren. (Bruno)

Das Bild vom Paradies kann verschiedene Bedeutung annehmen:

- Etwa eine Anspielung auf die Kirche und ihrer Früchte der Heiligkeit,
- oder den Himmel mit seinen seligen Gaben,
- oder die Seele und ihre Tugenden,
- oder schließlich die allerseligste Jungfrau mit ihren Privilegien.

Die Väter sahen mit Berufung auf die Heilige Schrift eine der Paradiesesgaben ihren persönlichen Dialog mit Gott.

Chrysostomus:
„Als Adam noch mit Herrlichkeit bekleidet war,
hatte er vertraulichen Umgang mit Gott und bewohnte jenen Ort,
wo alles Glück beheimatet ist“.

(vgl. G. Posada, Der heilige Bruno)




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