Samstag, 16. März 2013

Der Heilige Geist spricht

Für den heiligen Bruno ist das einsame Leben „eine Schule der göttlichen Weisheit unter der Leitung des Heiligen Geistes“. Darin stimmen alle christlichen Mystiker überein. Bruno spricht von dem „Frieden, den die Welt nicht kennt und von der Freude im Heiligen Geist“. Das sind Beweise für die Betätigung der Liebe, die verbunden mit einer gewissen Erfüllung und Wonne, in besonderer Weise bei den Kontemplativen auftreten.

Friede und Freude pflegen die Theologen der Gabe der Weisheit zuzuweisen, von der die eingegossene Beschauung abhängt. Mit der substantiellen Liebe, die der Geist ist, stehen die biblischen Gestalten als Symbole des Beschaulichen Lebens in Beziehung: Rachel ist mehr von Jakob geliebt, mit den Lieblingssöhnen Josef und Benjamin, Maria, die vorzüglich Geliebte, und die Sunamitin, keusches Feuer der Liebe.

(vgl. G. Posada, Der heilige Bruno)


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